einweihung

Im Zeitraum von April bis November 2016 wurde durch die Planungsarge IB Oppermann GmbH und PLF die Frankenberger Fußgängerzone (Neustädter Straße) erneuert. Der Abschluss der Baumaßnahme erfolgte im November 2016, rechtzeitig vor der Weihnachtssaison.


Die Erneuerung der Fußgängerzone verfolgte folgende Planungsinhalte: Es sollte ein zeitgemäßes Freiraumkonzept entwickelt werden, welches den Straßenraum klar strukturiert und Flächen für Auslagen, Gastronomie, Aufenthalt und für besondere Ereignisse, z. B. Stadtfeste, Weihnachtsmarkt etc. bietet. Gleichzeitig war bei den Planungen darauf zu achten, dass Lieferfahrzeuge und Feuerwehr problemlos passieren können.
Zur Realisierung kamen hochwertige Ausstattungsgegenstände, Pflanzen und Materialien zum Einsatz. Des Weiteren wurde ein Beleuchtungskonzept erstellt, damit sich der Stadtbesuch auch in den Abendstunden angenehm gestaltet.
Im gesamten Entwurfsgebiet ist ein einheitlicher Naturstein verwendet worden. Nach Bemusterung entschied sich der Bauherr für einen indischen Quarzarenit in warmen, gelblich-rötlichen Farbtönungen. Der Oberflächenbelag setzt sich aus in Reihe verlegten Steinen der Formate von 14 cm Breite und freien Längen zwischen 24 und 28 cm zusammen. Entlang der Gebäudefassaden wurde ein durchschnittlich ca. 60 cm breiter Traufstreifen aus Mosaikpflaster (B/L 7/7 cm) in gleichem Material verlegt. Dieser fasst die Lichtschächte der Gebäudekeller ein und grenzt somit in gestalterischer Hinsicht die Hauptwegefläche ab.
An den Hauptzugängen der Gebäude ist der Traufstreifen unterbrochen und das Reihenpflaster bis an die Fassade geführt. Der Traufstreifen kann aufgrund seiner Haptik eine Orientierungshilfe für Menschen mit eingeschränktem Sehvermögen sein. Um die Geschäfte attraktiver und kundenfreundlicher zu gestalten, wurden bei möglichst vielen Eingangsbereichen barrierefreie Zugänge geschaffen.

 

Titelbild: © Paulus