Projekttitel

Erneuerung der Kanalisation im Kurgarten, Kerngemeinde Willingen (Upland)

Bauherr

Gemeinde Willingen (Upland)

Ingenieurleistungen

Leistungsphase 3, 5 bis 9 nach HOAI, Örtliche Bauüberwachung und Besondere Leistungen

Bauzeit

Mai 2016 bis September 2016

Baukosten

rd. 230.000 € (brutto)

Projektbeschreibung

Auf dem Gelände des „Kurgarten“ in Willingen soll die Kanalisation aufgrund des schlechten Zustandes grundhaft erneuert. Als primäres Schadensbild sind Wurzeleinwüchse, Lageversätze, Mechanischer Verschleiß und nicht fachgerechte Anschlussanbindungen dokumentiert worden.

Bis zum Jahr 2013 war an den vorhandenen Kanal, die Schmutzwasserkanalisation des südlich gelegenen Gebietes angeschlossen, durch den Neubau eines Mischwasserkanals in der Straße „Neuer Weg“ wurden der Schmutzwasserkanal um gebunden. Hierdurch ist der Kanalabschnitt auf dem Gelände des Kurparks zu einem Endstrang umfunktioniert worden. Er dient der Entwässerung des Teileinzugsgebietes rund um die „St. Augustinus-Kirche“ sowie der Grundstücke nordwestlich der Straße „Neuer Weg“, zwischen der Bahnlinie und der Kreuzung „Neuer Weg/Zum Kurgarten“. Aufgrund der örtlich gegebenen Topographie und der historisch gewachsenen Entwässerungsstruktur ist es nicht möglich diese Grundstücke zu der Straße „Neuer Weg“ hin zu entwässern.

Der bestehende Mischwasserkanal hat eine Nennweite von DN 200 und DN 250 und verläuft überwiegend in unbefestigten Nebenflächen und teilweise auf Privatgrund.

Die geplante Trasse verläuft entlang des vorhandenen Fußweges und parallel des bestehenden Kanals durch den Kurgarten. Der Bach „Buckemühle“ der durch die Parkanlage fließt, wird an einer Stelle gekreuzt. Die Bachkreuzung erfolgt in offener Bauweise. Im Bereich der Querung wird ein Gussrohr verlegt. Durch die parallel Lage des vorhandenen und geplanten Kanals, können die Hausanschlüsse auf kurzem Wege um gebunden werden.

Der bestehende Kanal – der auf Privatgrund verläuft – wird in geschlossener Bauweise saniert. Die Hausanschlussleitungen werden in offener Bauweise durch eine Kleinbaugrube an das neue Rohr DN 150 angeschlossen. Dieser wird  zu einem Anschlusskanal umgewandelt. Durch die Sanierung der Haltung in geschlossener Bauweise – und die Nutzung der alten Kanaltrasse – entfällt die Bachquerung der Hausanschlussleitungen.

Bilder