Projekttitel

Konversion der ehemaligen Ostpreußen-und Dörnbergkaserne in Homberg/Efze, Sanierung der Entwässerung, Wasserversorgung und der Straßenoberflächen

Bauherr

Hessische Landgesellschaft mbH

Ingenieurleistungen

Leistungsphase 3 bis 9 nach HOAI und örtliche Bauüberwachung,  Vermessungsleistungen,  Bestandsdokumentation und landschaftsplanerische Begleitplanung

Planungsgemeinschaft

OPPERMANN GmbH + UNGER Ingenieure, Homberg/Efze

Bauzeit

1. Bauabschnitt: Februar 2014 – November 2014

2. Bauabschnitt: Mai 2014 – August 2015

Baukosten

5,8 Mio. € (brutto)

Projektbeschreibung

Für die ehemaligen Kasernen in Homberg/Efze (Ostpreußen-kaserne und Dörnbergkaserne) wurde ein liegenschaftsbezogenes Abwasserentsorgungskonzept (LAK/A+B) erstellt und hergestellt.

Die Ingenieurgemeinschaft OPPERMANN Vellmar und Unger-Ingenieure Homberg/Efze erhielten auf der Grundlage eines VOF-Verfahrens den Ingenieurauftrag zur Umsetzung des Abwasserentsorgungskonzepts am 15. Juli 2013. Die Gesamtmaßnahme wurde in einem Zeitraum von rund 2 Jahren beplant und baulich umgesetzt. Die VOB-Abnahme fand im August 2015 statt.

Die komplette Ertüchtigung der des Abwassersystems in der ehemaligen Ostpreußen– und Dörnbergkaserne bezifferte sich  auf rund 3,0 Mio. €. Die Erneuerung der Wasser– und Stromversorgung sowie Sanierung der Verkehrsanlgen rd. 2,50. Mio. €. Landschaftl. Begleitung rd. 0,30.Mio.

Durchgeführt wurden Sanierungsmaßnahmen in geschlossener und offener Bauweise (Renovation, Reparatur, Neubau) sowie der Einsatz von Quick-Lock BIG Manschetten in Kanälen DN 800 – DN 900.

Folgende Objekte wurden beplant und umgesetzt:

  • Kanalsanierung in geschlossener und offener Bauweise, dabei kommen sämtliche bekannte Verfahren zur Ausübung
  • Streckensanierung durch Renovation mittels Schlauchliner-Sanierung
  • Streckensanierung durch Reparaturmaßnahmen (Punktuelle geschlossene Sanierung)
  • Sanierung der kompletten Anschlussleitung in Mischbauweise
  • Teilsanierungen erfolgten mittels Relining, geschlossener Hausanschluss Versorgung.
  • Teilerneuerungen wurde in klassischer offener Kanalverlegung / Neubau realisiert.
  • Die Verkehrsbauwerke / Ingenieurbauwerk wurden weitest gehend in geschlossener Bauweise saniert.
  • Hauptvereinigungsbauwerke mussten komplett mittels schweren Verbau erneuert werden (Ausführung in Stahlbetonbauweise sowie in Teilbereichen mittels Fertigteilbauweise).
  • Erneuerung und Teilsanierung der Wasserversorgungsanlagen
    Erneuerung der Stromversorgung einschließlich Beleuchtung der Verkehrsanlagen
  • Ertüchtigung der vorhandenen Verkehrsanlagen (Sanierung der Stahlbetonstraßen einschließlich Fugensanierung sowie die Wiederherstellung der Kanal-, Wasserleitungen und Stromtrassen), aufgebrochenen Teiloberflächen wieder hergestellt
  • Planung und Neuorganisation der Parkplatzanlagen in beiden ehemaligen Kasernen
  • Landschaftsplanerische Begleitung in beiden ehemaligen Kasernenstandorten

Bilder