Projekttitel

Nachrüstung einer chemischen Phosphatfällungsanlage auf dem Gruppenklärwerk Bad Salzschlirf-Wartenberg (8.000 EW)

Bauherr

Zweckverband Gruppenklärwerk Bad Salzschlirf-Wartenberg

Ingenieurleistungen

Ingenieurleistungen: Leistungsphasen 2 – 9 nach HOAI

Bauzeit

März 2015 – Mai 2015

Baukosten

Bautechnik 23.000 € (netto)
Technische Ausrüstung: 73.000 € (netto)

Projektbeschreibung

Im Zuge der Umsetzung der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie ist durch die Aufsichtsbehörden eine Verschärfung des Grenzwertes beim Parameter Phosphor vorgesehen.

Um die Ablaufwerte sicher einhalten zu können, ist eine chemische Phosphorelimination notwendig. Als Fällmittel ist Eisen-III-Chlorid vorgesehen, das als wassergefährdend eingestuft ist. Daher sind Maßnahmen zur Leckageerkennung notwendig.

Folgende Maßnahmen wurden umgesetzt:

  • Errichtung einer Phosphatfällungsanlage in oberirdischer Bauweise mit beheizbarem Fällmitteltank und Auffangwanne mit Bauartzulassung und Prüfzeichen nach WHG. Ausführung als stehender Rundbehälter in PE-HD.
  • Errichtung eines Abfüllplatzes zur Anlieferung der Fällmittel
  • Errichtung einer eingehausten Dosierstation zur Aufnahme der erforderlichen Pumpen- und Dosiertechnik
  • Errichtung zweier möglicher Dosierstellen, um bei Außerbetriebnahme eines Belebungsbeckens weiterhin dosieren zu können
  • Einbau eines ca. 1,80 m tiefen Schachtes zur Leckageerkennung
  • Dosierstelle 2 am Rücklaufschlammpumpwerk: Verlegung der Dosierleitung in ein einzubauendes unterirdisches PE-HD-Schutzrohr mit stetigem Gefälle zum Leckageschacht. Um die Dosierstelle erreichen zu können, musste die Rücklaufschlammleitung gekreuzt werden
  • Dosierstelle 1 am Ablauf des Belebungsbeckens 2
  • Erweiterung der vorhandenen zentralen SPS in der Schaltwarte zur Steuerung der Fällmittelzugabe (proportional zum Zulaufstrom)

Bilder