Projekttitel

Neugestaltung Bahnhofsvorplatz mit ZOB, Park- und Kiss & Ride-Anlage in Frankenberg (Eder)

Bauherr

Magistrat der Stadt Frankenberg (Eder)

Ingenieurleistungen

Leistungsphase 1 – 9  nach HOAI, Örtliche Bauüberwachung, Projektkoordination, Verkehrs- und Freianlagen in Planungsgemeinschaft mit PLF (Kassel)

Bauzeit

April 2014 – Juni 2015

Baukosten

rd. 4,0 Mio. € (brutto)

Projektbeschreibung

Das Ingenieurbüro OPPERMANN modernisierte den Frankenberger Bahnhofsvorplatz und verstärkte gleichzeitig die stadträumliche Präsenz des Kulturdenkmals Bahnhof.

Entsprechend den Anforderungen der zunehmenden Anzahl von Pendlern und Schülern galt es, den in die Jahre gekommenen Bahnhofsvorplatz in Frankenberg an der Eder zu modernisieren und für eine erhöhte Aufenthaltsqualität neu zu strukturieren. Planungsgegenstand war ein zentraler Omnibus Bahnhof mit Park- und Kiss & Ride-Anlage einschließlich geordneter Führung der Fußgänger- ströme. In ihrer Gestaltung nimmt die durchgängig niveaugleich ausgebildete Platzfläche Bezug zu den Gebäudekonturen des Bahnhofs und verstärkt so seine stadträumliche Präsenz als Kulturdenkmal. Sitzmauern begrenzen die Platzfläche baulich nach Süden. Im Zufahrtsbereich des Bahnhofs befinden sich Kurzzeit-Halteplätze für den Individualverkehr sowie funktionsgebundene Stellplätze für Taxis, Anrufsammeltaxis, Kiss & Ride und Bike & Ride-Anlage. Das Überfahren der Platzfläche ist ausschließlich für Taxis, Anrufsammeltaxis und Linienbusse zugelassen, eine Wendeschleife führt den Bus-Verkehr zurück Richtung Stadtgebiet.

Für die oberhalb des Bahnhofs gelegenen Schulen schafft eine großzügige Treppen- und Rampenanlage eine kurze fußläufige Anbindung. Aufgrund der Öffnung der Bahnlinie nach Korbach im Jahr 2014/15 unterlag das Projekt von der Beauftragung im März 2013 einem sehr engen Zeitplan. Zeitgleich waren durch weitere Beteiligte die Umbauten des Bahnhofsgebäudes, der Umbau der Bahnsteige und Gleisanlagen zu realisieren.

Den in die Jahre gekommenen Bahnhofsvorplatz in Frankenberg (Eder) galt es zu modernisieren und entsprechend den Anforderungen der zunehmenden Anzahl von Pendlern und Schülern neu zu strukturieren. Ferner sollte eine erhöhte Aufenthaltsqualität geschaffen werden.

Geplant wurde ein ZOB mit Park- und Kiss & Ride-Anlage.

Die Gestaltung der Platzfläche nimmt Bezug zu den Gebäudekonturen und verstärkt die stadträumliche Präsenz des Kulturdenkmals Bahnhof.

Der Platz wurde durchgängig niveaugleich ausgebildet. Das Überfahren der Platzfläche ist ausschließlich für Linienbusse zugelassen. Nach Süden wird die Platzfläche durch Sitzmauern baulich begrenzt.

Im Zufahrtsbereich des Bahnhofs befinden sich kurzzeitigen Halteplätzen für den Individualverkehr sowie funktionsgebundenen Stellplätzen für Taxi, Anrufsammeltaxi, Kiss & Ride.

Über einen Kreisel/Wendeschleife wird der Bus-/Verkehr zurück ins Stadtgebiet geführt.

Eine großzügige Treppen- und Rampenanlage schafft eine kurze fußläufige Anbindung für die Schulen oberhalb des Bahnhofes.

Von Anfang an unterlag das Projekt einem engen Zeitplan. Von der Beauftragung im März 2013 sollte aufgrund der Öffnung der Bahnlinie nach Korbach die Fertigstellung des Projektes in 2014/15 liegen. Hinzu kam die Beantragung von Fördergeldern.

In der Zeitplanung für die Projektierung für den Ausbau musste berücksichtigt werden, dass parallel durch weitere Beteiligte der Umbau des Bahnhofsgebäudes, der Umbau der Bahnsteige und Gleisanlagen zeitgleich realisiert werden sollte.

Stützwände auf dem ehemaligen Bahnhofsgelände mussten zurückgebaut, Entwässerungs-, Kanal,- und Gasleitungsarbeiten koordiniert werden.

Bilder