Neubau des Zentratspeichers auf der Kläranlage Langenhagen

Die betriebliche Situation der Zentratwasserbewirtschaftung auf der Kläranlage Langenhagen war aufgrund der verteilten Rückhaltung in mehreren Behältern und des langen Leitungsnetzes unbefriedigend, weshalb die Zentralisierung der Zentratwasserspeicherung vorgesehen war.

Die Einbindung des neuen Zentratspeichers erfolgt sinnvollerweise direkt hinter der maschinellen Schlammentwässerung. Der Zentratspeicher wurde mit zwei Rückhaltekammern (2 x 275 m³) konzipiert, um diesen zukünftig mit einer separaten Zentratwasserbehandlung (Deammonifikation) erweitern zu können.

Zur Unterbringung der erforderlichen technischen Ausrüstung (Pumpen, Schaltanlage) wurde ein unterkellertes Technikgebäude mit seitlich angeordnetem Vorlageschacht mit einer Zentratwasservorlage von ca. 20 m³ vorgesehen. Der NSHV-Raum erhielt eine Unterkellerung für die einfachere Kabelverlegung. Für die optionale Erweiterung mit einer Deammonifikation (Gebläsestation und Pumpstation zur Schlammrückführung) ist das Technikgebäude mit ausreichend Platzreserven konzipiert.